Wasserspender oder Trinkwasserspender
Gibt es in 2 verschiedenen Ausführungen
- leitungsgebundene Wasserspender
- Wasserspender mit Vorratsgefäßen (Gallonen)
Beide Systeme haben Vor- und Nachteile.
Leitungsgebundene Wasserspender brauchen einen Wasseranschluß. Das ist in jedem Gebäude möglch. Das Trinwasser aus der Leitung kostet (fast) nichts und es ist gesetzlich sehr strengen gesetzlichen Regeln unterworfen. Das Trinkwasser aus der Leitung steht 24 Stunden, also rund um die Uhr, zur Verfügung. Lieferengpässe gibt es nicht. Es kann mit Kohlensäure versetzt werden und hat dann einen Geschmack wie Sprudel. (Sprudel ist ein geschützter Begriff für abgefülltes Mineralwasser. Viele Personen verwechseln den Begriff "Sprudel" mit Tafelwasser, das mit Kohlensäure angereichert ist. Zumal im Geschmack meistens kein Unterschied festzustellen ist). Mit geeigneten Filtern können hygienische Stufen in die Wasserspender eingebaut werden, die jeden Skeptiker überzeugen. Wasser aus diesen Trinkwasserspendern ist immer Tafelwasser.
Geräte mit Gallonen können auch an Standorten plaziert werden, für die eine Leitungs-Installation zu aufwändig wäre. Auch auf Messen, wenn nur kurzzeitig Wasser verbraucht wird können Wasserspender mit Gallonen sinnvoll sein. Der Liter Wasser aus diesen Geräten ist mit ca 50 Cent sehr teuer. Wenn also viel Wasser verbraucht wird, ist ein leitungsgebundener Wasserspender immer günstiger, sogar wenn die Kosten für das Installieren einer Wasserleitung eingerechnet werden.
Tafelwasseranlagen
Sind größere leitungsgebundene Wasserspender, die meistens über 100 Personen versorgen können. Diese Anlagen haben eine hohe Zapfleistung von mindestens 100 l/h und können mit entsprechender Kühlleistung (ab ca 60 l/h) für Großverbraucher oder für Stoßbetrieb eingesetzt werden. Sie liefern meistens sprudelndes und stilles Tafelwasser, das auch in Flaschen und Kannen gefüllt werden kann.
Wassersprudler
Werden im Privathaushalt verwendet um ungekühltes Leitungswasser aufzusprudeln. Meistens sind das kleine Sprudler, die über 290g oder 420g Gaszylinder mit Kohlensäure versorgt werden.
Wer sich die Mühe des häufigen CO2-Zylinder-Wechsels sparen will, kann Wassersprudler nehmen, die über eine 6kg oder 10 kg Kohlensäureflasche versorgt werden. Die zulässigen Raumgrößen im Umgang mit CO2 sind zu beachten. Die Investition lohnt sich, weil das CO2-Gas sehr günstig ist und das so hergestellte Tafelwasser immer unter den Preisen der Discounter liegt. Der Keller bleibt frei für wichtigere Dinge als Wasserkisten. Die gute Qualität des deutschen Leitungs-wassers ist bekannt. Die Wasserwerke achten genau auf die Einhaltung der strengen Trinkwasserverordnung.
